Entwicklungsdienstleister
Entwicklungsdienstleister vergleichen: Kriterien, Preise und Vertragsformen
Entwicklungsdienstleister vergleichen: Anbieterprofile von Bertrandt bis Ferchau, Beispiel-Tagessätze netto, IP-Regeln und Vertragsformen im Überblick.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Sechs Häuser prägen den deutschen Markt: Bertrandt, EDAG, FEV, IAV, ARRK Engineering und Ferchau.
- Branchenfokus und Standortnetz unterscheiden sich deutlich, die Abrechnung reicht von Aufwand mit Nachweis bis zum Festpreis je Modul.
- Beispiel-Tagessätze liegen zwischen 680 und 1.350 Euro netto pro Personentag, gerechnet zzgl. 19 % MwSt.
- Nutzungsrechte, Patente und Arbeitnehmererfindungen gehören vor Auftragserteilung in den Vertrag.
- Bei Personaleinsatz beim Kunden gilt die Überlassungshöchstdauer von 18 Monaten.
Was den Markt für externe Entwicklungsleistungen prägt
Die Nachfrage nach externer Entwicklung folgt der Investitionsneigung der Industrie. Im Maschinenbau, in der Automobilzulieferindustrie und in der Elektronik entscheidet die Auftragslage darüber, ob eigene Konstruktionsabteilungen ausgelastet sind oder Fremdleistung hinzukommt. In schwachen Quartalen sinkt die Zahl der Ausschreibungen, in Auslastungsspitzen steigt sie kurzfristig.
Der VDMA führt für den Maschinenbau Daten und Leitfäden zu Engineering-Dienstleistungen und deren Preisentwicklung. Wer über Stundensätze verhandelt, findet dort Vergleichsgrößen für Kalkulation, Auslastung und Produktivstundenanteile. Diese Kennzahlen helfen, Angebote unterschiedlicher Häuser auf eine gemeinsame Basis zu bringen.
Auf der Nachfrageseite wirkt Förderung als Verstärker. Die DIHK bündelt Hinweise zu Innovationspolitik, Förderprogrammen und Technologietransfer, siehe Überblick der DIHK zu Innovation und Förderprogrammen. Programme wie das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand senken die Projektkosten für mittelständische Zulieferer. Externe Entwicklung wird dadurch auch für Häuser planbar, die keine eigene Entwicklungsabteilung unterhalten.
Beobachtbar ist eine Verschiebung der Vertragsformen. Die reine Überlassung von Ingenieuren verliert an Gewicht, Ergebnisverantwortung gewinnt. Anbieter bündeln Arbeitspakete zu Modulen mit definiertem Liefergegenstand und festen Preisen. Für Einkäufer verschiebt sich die Verhandlung damit vom Stundensatz zur Kalkulation des Gesamtpakets.
Auch die Anbieterstruktur bewegt sich. Klassische Engineeringhäuser erweitern ihr Softwaregeschäft, Prüfdienstleister übernehmen Auslegungsaufgaben, Personaldienstleister bieten Werkvertragsmodelle an. Die Grenzen zwischen Konstruktionsbüro, Versuchsanbieter und Überlasser werden durchlässiger.
Anbieter im Profil: Branchenfokus und Standortschwerpunkte
Bertrandt hat seinen Sitz in Ehningen bei Stuttgart und arbeitet für Automobilhersteller, Zulieferer sowie Kunden aus Luftfahrt, Maschinenbau und Elektronik. Zum Leistungsspektrum gehören Konstruktion, Simulation, Testing, Elektronikentwicklung und IT. Standorte liegen in Deutschland, in europäischen Nachbarländern sowie in Asien und Nordamerika. Abgerechnet wird überwiegend aufwandsbezogen mit Stundennachweis, für abgegrenzte Module auch als Werkvertrag.
Die EDAG Group mit Sitz in Fulda entwickelt Fahrzeuge, Derivate und Produktionsanlagen. Ihre Leistungsübersicht der EDAG Group nennt Karosserieentwicklung, Elektrik und Elektronik, Simulation, Fertigungsplanung sowie Referenzen und Zertifikate. Standorte bestehen in Fulda, Ingolstadt und München sowie in weiteren europäischen und asiatischen Märkten. Angebote kombinieren Festpreise für Entwicklungsmodule mit Aufwandspositionen für die Serienbetreuung.
FEV aus Aachen ist auf Antriebsstränge, Batteriesysteme, Software und Prüftechnik spezialisiert. Für Einkäufer ist relevant, dass FEV eigene Versuchsanlagen und Prüfstände betreibt und Messkampagnen als abgegrenzte Werkleistung anbietet. Standorte bestehen in Deutschland sowie in Asien und Nordamerika. Bei Auslegungs- und Applikationsleistungen dominiert die Abrechnung nach Aufwand.
IAV hat seinen Sitz in Berlin und entwickelt Antriebe, Elektronik und Software für Fahrzeuge. Das Unternehmen deckt Auslegung, Applikation, Absicherung und Serienbetreuung ab und arbeitet häufig in gemischten Teams beim Kunden vor Ort. Standortschwerpunkte in Deutschland sind Berlin, Gifhorn und Wolfsburg. Verhandelt werden Aufwandsmodelle mit Kostendeckel, in Teilen auch Festpreise für Softwarepakete.
ARRK Engineering gehört zur japanischen ARRK Corporation und hat ihren Sitz in München. Der Schwerpunkt liegt auf Karosserie, Interieur, Berechnung und Fahrerassistenz. Projekte laufen überwiegend an deutschen Automobilstandorten und werden häufig als Werkvertrag über ein Modul mit definiertem Lieferumfang abgewickelt. Die Präsenz in Asien erleichtert Projekte mit dortigen Werken.
Ferchau aus Gummersbach arbeitet branchenübergreifend und verbindet Engineering mit IT und Personaldienstleistung. Das Unternehmen ist deutschlandweit mit einem dichten Standortnetz vertreten und deckt damit auch kleinere Kundenstandorte ab. Die Abrechnung läuft meist stundenbasiert, teils als Arbeitnehmerüberlassung, teils als Werkvertrag. Für kurzfristige Kapazitätsspitzen ist das Modell geeignet, für geschlossene Entwicklungsmodule weniger.
Ein Vergleich dieser sechs Häuser scheitert selten an fehlenden Leistungen, sondern an unterschiedlichen Bezugsgrößen. Wer Tagessätze gegenüberstellt, muss Produktivstundenanteil, Reisezeiten und Nebenkosten mitrechnen. Erst dann wird sichtbar, welches Angebot wirtschaftlich trägt.
Vergleichstabelle: Branchenfokus, Standortschwerpunkte, Abrechnungsmodell
Die Übersicht ordnet fünf Anbieter nach Branchenfokus, Standortschwerpunkt und vorherrschendem Abrechnungsmodell. Die Angaben fassen öffentlich einsehbare Leistungsbeschreibungen und übliche Vertragsmuster zusammen.
| Anbieter | Branchenfokus | Standortschwerpunkt | Übliches Abrechnungsmodell |
|---|---|---|---|
| Bertrandt | Automobil, Luftfahrt, Maschinenbau | Ehningen, Ingolstadt, Wolfsburg | Aufwand mit Nachweis, Module als Werkvertrag |
| EDAG | Fahrzeug- und Anlagenentwicklung | Fulda, Ingolstadt, München | Festpreis je Modul, Aufwand in der Serie |
| FEV | Antriebe, Batterie, Prüftechnik | Aachen, München | Werkleistung für Prüfstände, Aufwand für Auslegung |
| IAV | Antrieb, Elektronik, Software | Berlin, Gifhorn, Wolfsburg | Aufwand mit Kostendeckel, teils Festpreis |
| ARRK Engineering | Karosserie, Interieur, Berechnung, Fahrerassistenz | München, deutsche Automobilstandorte | Werkvertrag je Modul, Aufwand bei Änderungen |
Auffällig ist die Konzentration auf Automobilthemen bei vier der fünf Häuser. Maschinenbau und Elektronik werden meist über dieselben Konstruktions- und Softwareteams mitbedient, was bei fachfremden Aufgaben Einarbeitungsaufwand erzeugt. Prüfen Sie deshalb, ob Referenzen aus Ihrem Segment tatsächlich vorliegen.
Die Standortfrage wirkt unmittelbar auf Termine. Werksnähe verkürzt Abstimmungswege und Reisezeiten, ein dichtes Netz hilft bei mehreren Fertigungsstandorten. Ferchau deckt diese Breite über sein Standortnetz ab, ist aber stärker in der Kapazitätsbereitstellung als in der Modulverantwortung verankert.
Beispielrechnung: Tagessätze und Projektbudget in Euro
Veröffentlichte Preislisten gibt es in diesem Markt nicht. Angebote hängen von Auslastung, Projektlaufzeit, Volumen, Standort und geforderter Reaktionszeit ab. Die folgenden Werte sind eine Beispielrechnung für den deutschen Markt und keine Preisauskunft einzelner Anbieter. Alle Beträge gelten in Euro netto pro Personentag, zzgl. 19 % MwSt.
| Rolle im Projekt | Beispiel-Tagessatz | Typische Aufgaben |
|---|---|---|
| Konstruktion, Einstieg | 680 Euro | Zeichnungserstellung, Änderungsdienst |
| Konstruktion, Senior | 950 Euro | Bauteilverantwortung, Berechnung |
| Embedded-Software | 1.150 Euro | Steuergeräte, Absicherung |
| Projektleitung | 1.350 Euro | Termin- und Kostenverantwortung |
Rechenbeispiel für ein Modul: Ein Senior-Konstrukteur arbeitet 120 Personentage zu 950 Euro. Daraus ergeben sich 114.000 Euro netto. Mit 19 % MwSt. sind es 135.660 Euro brutto über eine Laufzeit von etwa sechs Monaten bei einer Vollzeitstelle. Reisekosten, Vorrichtungen und Messmittel kommen hinzu.
Mengenrabatte werden über Volumen und Laufzeit verhandelt. In Beispielrechnungen sind Nachlässe von 3 bis 7 Prozent ab 500 Personentagen und bis 12 Prozent ab 1.500 Personentagen üblich. Bei Rahmenverträgen über mehrere Jahre sind höhere Nachlässe möglich, dafür steigt die Abnahmeverpflichtung des Auftraggebers.
Kalkulieren Sie Angebote auf Vollkosten je Arbeitspaket. Tagessatz, Produktivstundenanteil, Reisezeiten, Schulungen und Nebenkosten ergeben die Zahl, die sich vergleichen lässt. Ein niedriger Tagessatz mit hohem Reiseanteil ist teurer als ein höherer Satz mit Standortnähe. Der VDMA liefert für solche Vergleiche Vergleichsgrößen zu Engineering-Leistungen und deren Preisentwicklung, siehe Daten und Leitfäden des VDMA zu Engineering-Dienstleistungen.
Referenzen prüfen: Worauf Einkäufer bei Nachweisen achten
Referenzlisten sind ein Vertriebsinstrument. Prüfenswert sind Projekte, die in derselben Baugruppe, mit derselben Norm und in vergleichbarer Stückzahl gelaufen sind. Ein direkter Ansprechpartner beim Referenzkunden sagt mehr als eine Hochglanzbroschüre.
Zertifikate belegen Prozesse, nicht Kompetenz. Relevant sind Zertifizierungen nach IATF 16949 für Automotive-Prozesse und nach ISO 26262 für funktionale Sicherheit. Beide Nachweise sind bei Serienaufträgen häufig Voraussetzung und sollten im Angebot mit Gültigkeitsdatum benannt sein.
Prüfen Sie, welche Kompetenz tatsächlich im angebotenen Team sitzt. Namentliche Nennung von Teamleitung und Schlüsselrollen verhindert, dass später andere Profile abgestellt werden. Vereinbaren Sie zusätzlich, wie Austausche angekündigt und eingearbeitet werden.
Klären Sie die Standortfrage früh. Präsenz am Werk, Reisezeiten und Zugriff auf Prüfeinrichtungen beeinflussen Termine stärker als der Tagessatz. Bei verteilten Teams gehört auch die Sprache der Dokumentation in die Vereinbarung.
Fragen Sie nach Vergleichszahlen aus abgeschlossenen Projekten. Aussagekräftig sind Termintreue, Nacharbeitsquote und Änderungsaufwand je Modul. Diese Werte lassen sich in Vertragsgesprächen besser gewichten als allgemeine Leistungsversprechen.
Geheimhaltung und Rechte: NDA, Nutzungsrechte, Patente, Arbeitnehmererfindungen
Geheimhaltungsvereinbarungen sind in diesem Markt Standard, unterscheiden sich aber in der Reichweite. Zu klären sind Vertraulichkeitsdauer, Umgang mit Daten von Unterlieferanten und die Frage, ob Unterlagen nach Projektende gelöscht oder zurückgegeben werden.
Nutzungsrechte an Software und Konstruktionsständen regelt das Urheberrecht. Die Rechte entstehen zunächst beim Urheber, die Übertragung auf den Auftraggeber braucht eine klare vertragliche Grundlage, vergleiche Urheberrechtsgesetz zu Nutzungs- und Verwertungsrechten. Ohne eine solche Klausel bleibt häufig nur ein einfaches Nutzungsrecht, das keine Weiterentwicklung durch Dritte erlaubt.
Patentschutz setzt Neuheit voraus. Eine Vorveröffentlichung durch den Dienstleister kann den Schutz kosten. Deshalb gehört in den Vertrag, wer Anmeldungen einreicht, wer Kosten und Jahresgebühren trägt und wie Erfindungen aus gemeinsamer Arbeit behandelt werden, siehe Patentgesetz zu Voraussetzungen und Verfahren der Anmeldung.
Erfindungen der eingesetzten Ingenieure folgen dem Arbeitnehmererfindergesetz. Meldung, Inanspruchnahme und Vergütung laufen zunächst zwischen Dienstleister und Beschäftigtem, vergleiche Arbeitnehmererfindergesetz zu Meldung, Inanspruchnahme und Vergütung. Der Auftraggeber erwirbt Rechte deshalb nur über den Dienstleister, nie unmittelbar.
Praktisch heißt das: Die Rechtekette muss lückenlos sein. Fehlt ein Glied, kann der Auftraggeber ein Ergebnis nutzen, aber nicht exklusiv verwerten. Bei Softwareentwicklung ist zusätzlich zu regeln, was mit Fremdkomponenten und Open-Source-Bestandteilen geschieht.
Checkliste für die Vertragsprüfung:
- Übertragung ausschließlicher Nutzungsrechte an allen Arbeitsergebnissen
- Trennung von Hintergrundwissen des Dienstleisters und Projektergebnissen
- Regelung zu Arbeitnehmererfindungen und Vergütungspflichten
- Freistellung von Ansprüchen Dritter bei Rechteverletzungen
- Rückgabe oder Löschung von Daten nach Projektende
Vertragsformen: Werkvertrag, Dienstvertrag, Rahmenvertrag, Überlassung
Der Werkvertrag nach § 631 BGB zum Werkvertrag verpflichtet den Dienstleister zu einem Erfolg. Geschuldet sind Liefergegenstände, die abgenommen und bei Mängeln nachgebessert werden. Für abgegrenzte Module ist diese Form die klarste, weil Lieferumfang und Abnahmekriterien benannt werden können.
Der Dienstvertrag schuldet dagegen nur die Tätigkeit. Das passt zu langen Entwicklungsphasen mit offenem Ausgang, verschiebt aber das Erfolgsrisiko zum Auftraggeber. Wer diese Form wählt, sollte Kostensteuerung, Berichtspflichten und Abbruchkriterien eng fassen.
Rahmenverträge bündeln Konditionen und erlauben Einzelabrufe. Sie eignen sich für wiederkehrende Leistungen, etwa Änderungskonstruktionen über mehrere Jahre. Kritisch sind Abnahmeverpflichtungen, weil sie die Auslastung des Auftraggebers binden und bei Auftragsrückgang Kosten erzeugen.
Bei Personaleinsatz beim Kunden ist das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz zu beachten. Die Überlassungshöchstdauer liegt bei 18 Monaten. Danach braucht es eine andere Vertragsform oder einen anderen Anbieter, sonst drohen Bußgelder und Nachforderungen.
Zwischenformen verteilen das Risiko anders. Festpreis mit Änderungsverfahren, Aufwand mit Kostendeckel und Modelle mit Erfolgsanteil sind verbreitet. Einkäufer sollten Obergrenze, Nachweisform und Verfahren für Nachträge schriftlich fixieren.
Auswahlprozess in fünf Schritten
Ein strukturierter Auswahlprozess verkürzt die Verhandlung und macht Angebote vergleichbar.
- Leistungsbild erstellen: Arbeitspakete, Liefergegenstände, Abnahmekriterien und Schnittstellen zu Ihren Fachabteilungen beschreiben.
- Anbieter vorqualifizieren: Branchenreferenzen, Zertifikate, Standortnähe und freie Kapazität prüfen, mindestens drei Häuser einbeziehen.
- Angebote normieren: Tagessätze, Produktivstunden, Reisekosten und Nebenkosten auf dieselbe Bezugsgröße umrechnen.
- Verhandlung vorbereiten: Geheimhaltung, Rechte, Haftung, Nachträge und Ausstiegsszenarien als Bedingungen formulieren.
- Pilot vereinbaren: ein abgegrenztes Modul mit definierter Abnahme testen und erst danach einen Rahmenvertrag erweitern.
Häufige Fragen
Woran erkennt man den passenden Entwicklungsdienstleister?
An Branchenreferenzen aus derselben Baugruppe, an der Verfügbarkeit am Standort und an der Fähigkeit, Nutzungsrechte sauber zu übertragen. Ein Haus mit vergleichbarem Projekt verkürzt die Einarbeitung erheblich.
Was kostet ein Entwicklungstag in Deutschland?
In Beispielrechnungen liegt der Tagessatz zwischen 680 Euro für Einstiegsprofile und 1.350 Euro für Projektleitung, jeweils netto zzgl. 19 % MwSt. Volumen, Laufzeit und Standort verschieben den Wert.
Welche Vertragsform eignet sich für Entwicklungsleistung?
Für abgegrenzte Module der Werkvertrag, für offene Entwicklungsphasen der Dienstvertrag. Rahmenverträge mit Einzelabrufen passen zu wiederkehrenden Aufgaben, bei Personaleinsatz gilt zusätzlich das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz.
Wie regelt man Rechte an Ergebnissen?
Über eine Klausel zur Übertragung ausschließlicher Nutzungsrechte, ergänzt um eine Regelung zu Arbeitnehmererfindungen und zur Freistellung bei Ansprüchen Dritter. Die Rechtekette vom Ingenieur bis zum Auftraggeber muss geschlossen sein.
Wann lohnt sich Eigenleistung statt Fremdvergabe?
Wenn die Kompetenz dauerhaft gebraucht wird und die Auslastung stabil ist. Bei Kapazitätsspitzen, seltenen Fachprofilen und kurzen Projektfenstern bleibt der Dienstleister wirtschaftlicher.
In diesem Leitfaden
- Entwicklungsdienstleister Preise: Klauseln rechnen statt Indexpunkte vergleichenEntwicklungsdienstleister Preise: Festpreis, Time-and-Material, Cap, Indexklausel und Reisekosten in Euro netto zzgl. 19 % MwSt. vergleichbar rechnen.
- Prüfung von Referenzen bei Entwicklungsdienstleistern anhand von Nachweisarten und RelevanzReferenzen von Entwicklungsdienstleistern prüfen: Nachweisarten, Prüfschritte für IATF 16949, ISO 9001 und ISO 27001 sowie ein Bewertungsraster.
- Entwicklungsdienstleister oder eigene Entwicklungsabteilung im VergleichEntwicklungsdienstleister oder eigene Entwicklung im Vergleich: Tagessatz-Annahmen für EDAG, Bertrandt, FEV und IAV, interne Vollkosten, Förderung über ZIM und BMBF.